Häufige Krankheitsbilder

Arterienverkalkung

Arterienverkalkung (Arteriosklerose) kann zu verschiedenen Folge-erkrankungen führen. Dazu gehören der Schlaganfall, Herzinfarkt, Gefäßverschlüsse der übrigen Arterien sowie vorzeitiger Altersabbau und Demenz.

Erhöhtes Risiko besteht bei Fettstoffwechselstörungen, Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht und Bewegungsmangel. Durch entsprechende Untersuchungen kann die leitliniengerechte Therapie mit medikamentöser Behandlung bestimmt werden. Zur Unterstützung ist jedoch die Änderung des Lebenstils und der Ernährung genauso wichtig.

Herzerkrankungen

Mittels verschiedener Diagnosemethoden können Herzerkrankungen erkannt werden. Dazu gehören klinische Untersuchungen, Röntgen, EKG, Ergometrie, Blutdruckmessung, 24 Stunden-EKG und 24-Stunden Blutdruckmonitoring. Die anschließende Therapie besteht aus allgemeinen und speziellen Behandlungen, insbesonders durch vorbeugende und kurative Ansätze.

Diabetes

Diabetes ist eine Volkskrankheit und wird heute weniger als Stoffwechselkrankheit, sondern eher als Gefäßkrankheit bezeichnet. Der Diabetes muss frühzeitig erkannt werden (evtl. durch einen Blutzucker-belastungstest) und in kurzen Überwachungsabschnitten unter Einhaltung einer Diät betreut werden. Eine Änderung des Lebenstils und Bewegungstraining werden notwendig. Frühzeitig wird eine medikamentöse Therapie eingesetzt, um Gefäß- und Nervenkomplikationen zu verhindern oder hinauszuzögern.

Der Diabetes führt frühzeitig zu Arterienverkalkungen mit den Folgen Herzinfarkt, Schlaganfall und Verkalkung der übrigen Arterien. Ferner treten oft Nervenstörungen (Polyneuropathie), Sehstörungen bzw. Erblindung und Nierenleistungseinschränkungen (Nierenversagen mit Notwendigkeit einer Dialysebehandlung) auf.

Diabetes ist Teil des Disease Management Programm (DMP), das wir in Zusammenarbeit mit verschiedenen Krankenkassen durchführen.

Krebserkrankungen

Die Behandlungsmöglichkeiten bezüglich Heilung und Lebensverlängerung haben in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. Es gilt immer noch, dass ein frühzeitiges Erkennung für die Heilungs- und Therapiechancen von erheblicher Bedeutung sind. Daraus ergibt sich, dass Vorsorgemaßnahmen und eine intensive Diagnostik wichtig sind.

letzte Änderung: 30.06.2015