Vorsorge

Check-Up

Ab dem Alter von 35 Jahren sollten sowohl Männer und Frauen alle zwei Jahre einen Check-Up machen lassen, um frühzeitig Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Nierenerkrankungen zu erkennen. Untersuchungen erfolgen ohne Anmeldung. Durch Befragung, körperliche Untersuchungen, Labordiagnostik und im Bedarfsfall weiterführende Maßnahmen wird der generelle Gesundheitszustand festgestellt. Je nach Fragestellung wird das Herz-/Kreislaufsystem untersucht, Lungenerkrankungen ausgeschlossen sowie nach Tumorerkrankungen gefahndet. Zudem kann die körperliche Fitness und Prüfung der Leistungsfähigkeit ermittelt werden.

Krebsvorsorge Männer

Männern ab dem 45. Lebensjahr steht jährlich eine routinemäßige Vorsorgeuntersuchung bezüglich Prostatakrebs zu, da dies einer der häufigsten Krebserkrankungen bei Männern ist. Früherkennung spielt eine besondere Rolle, da der Prostatakrebs lange symptonlos ist und die Heilungschancen bei einer frühzeitigen Erkennung besonders hoch sind. Die vorsorgliche Untersuchung bestimmt mögliche Risikofaktoren und betrifft die männlichen Geschlechtsorgane. Ab dem Alter von 50 Jahren werden außerdem der Enddarm und der übrige Dickdarm untersucht sowie nach verstecktem Blut im Stuhl gesucht.

Vorsorge gegen Hautkrebs (Hautscreening)

Je früher Hautkrebs entdeckt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Deshalb haben alle gesetzlich Versicherten (Männer und Frauen) ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre Anspruch auf das Hautscreening. Bei der Untersuchung werden alle Hautabschnitte, einschließlich der Kopfhaut, gründlich inspiziert. Die Hautkrebsvorsorge sollte zusammen mit dem allgemeinen Check-Up durchgeführt werden.

Impfungen & Impfberatung

Bei Erwachsenen wird der Impfstatus überprüft und Impfungen wie Tetanus, Diptherie, Kinderlähmung und Keuchhusten aufgefrischt. Grundlage sind die Empfehlungen der ständigen Impfkommission (STIKO). Bestimmte Alters- und Risikogruppen sollten zusätzliche Schutzimpfungen erhalten. Dies beinhaltet die saisonale Impfberatung bezüglich Influenza- und Pneumokokkenschutz sowie Tollwut, Hepatitis, Frühsommer-Meningo-Encephalitis (wird durch Zeckenbiss übertragen) und ähnliches.

reisemedizinische Beratung

Die reisemedizinische Beratung erfolgt individuell und abhängig vom Reiseziel. Sie beinhaltet Risikoaufklärung, Verhaltensratschläge und Impfungen nach internationalen Regeln und Bestimmungen.

letzte Änderung: 30.06.2015